Wiedersehen macht Freude

Seid gegrüsst

 

Ihr begegnet allen und allem wieder, sei es in der euch bekannten Form oder in einer anderen. Nichts und niemand behält die Form, die man einst inne hatte, denn jegliche Verkörperung ist einem Wandel unterworfen. Geburt und Tod sind tatsächlich zwei Übertritte in zwei verschiedene Daseinsbereiche. Die Freude über eine Geburt lässt euch zu gerne vergessen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern die Rückkehr in eure Heimat. Die Freude derer, die euch nach dem Verlassen des physischen Körpers erwarten, ist genau so gross, wie sie bei eurer Geburt als Mensch war. Ihr werdet nach dem physischen Tod Freunden begegnen, eurer Seelen-Familie und noch vielen anderen. Ihr seid und werdet nicht allein sein.  Alle, die zu euch gehören werden euch mit Freude empfangen und euch helfen, den Übertritt in euer zu Hause gut zu meistern.

 

Im Herzen verbunden, immerdar

 

Emanuel 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jörg (Dienstag, 06 März 2012 08:45)

    In unserer Kultur fühlt sich das aber ganz anders an. Emanuels Text wirklich fröhlich, eine Beerdigung ist aber extrem traurig, fast vernichtend. Man nimmt quasi "für immer" Abschied.

    Trauer ist ein Ablösungsprozess, ein Abschied nehmen, somit ein Stück weit "normal".

    Wieso aber bringt uns der Tod eines lieben Menschen so absolut an eine extreme Belastungsgrenze oder auch darüber hinaus? Ist es die fehlende Auseinandersetzung mit dem Tod oder ein zu starkes Anhaften? Oder ist der Schmerz so vorgesehen als Erfahrung der Seele auf Erden?

    Liebe Grüsse Jörg