2. Zyklus

Seid gegrüsst

 

Vollkommenheit besitzt die Integrität auf sich selbst rückblickend die Einzigartigkeit der Vollkommenheit zu erblicken. Die Betrachtungsweise dessen verleiht euch die Gewissheit, dass , wie auch immer ihr sie betrachten möget, die Vollkommenheit alle Elemente jedes anderen, sei es eine Begebenheit, eine Erfahrung oder auch die Wesensaspekte eines Menschen, beinhaltet und zeigt.  Strebt ihr also nach Vollkommenheit  oder denkt ihr indes, dass es Vollkommenheit nicht gibt, dann tut ihr gut daran, auch diejenigen Elemente der Vollkommenheit zuzuordnen, die ihr Kraft eures eigenen Wertesystems aus der Fülle der darstellenden Elemente aussortieren würdet zu integrieren bzw. in der Fülle der Vollkommenheit zu belassen. Teilt ihr die Elemente der Vollkommenheit nach gut und schlecht auf, so werdet ihr einerseits keine Vollkommenheit erreichen und aus diesem Bestreben heraus indes euer eigenes Sein schmälern, da ihr jetzt so wie ihr euch seht sowohl Körper, Geist und Seele seid. Der menschliche Anteil, welcher  jetzt zu eurem Sein gehört ist davon geprägt nach Vollkommenheit zu streben. Dieses Streben wiederum ist gleich zu setzen mit eurem Verlangen nach Entwicklung und Wachstum. Es gilt nun zu erkennen, dass das persönliche innere Wachstum im Einklang mit dem Wachstum der äusseren Welt  stattfindet, denn die  äussere Welt ist die Summe der Bestrebungen aller Menschen und bildet folglich die sichtbare Vollkommenheit. Gegenwärtige Kriege sind ein Element der Summe aller Elemente der Vollkommenheit, die ihr in der äusseren Welt vorfinden könnt.  Tod und Geburt vereinen sich im Krieg im Sinne des Streben nach Vollkommenheit. Die Greueltaten von Menschen an Menschen bringen durch deren Sichtbarkeit durch die äussere Wellt wiederum andere Menschen dazu eine Ordnung zu schaffen. Zusammenkünfte finden statt und bilden ein Netz von Gleichgesinnten,  welches wiederum zur Entwicklung und dem Wachstum der Menschheit zuträglich ist. Es ist nicht mein Bestreben die Kriege zu verharmlosen, sondern euch aufzuzeigen, dass der Krieg  bzw. die Untaten des Menschen in der Legitimation des Krieges auch die Förderung der Menschenwürde enthalten ist. Und solange sich der Mensch in diesem Bestreben befindet, sich durch die äussere Welt selbst zu erkennen um Entwicklung und Wachstum überhaupt stattfinden lassen zu können, solange gehört auch dieses Element des Krieges zur Vollkommenheit, denn  eure äussere Welt ist im Jetzt immer so vollkommen, wie es überhaupt möglich ist, aufgrund dessen, dass sie das Abbild eurer inneren Welt ist und zwar eines jeden einzelnen von euch. Es liegt nicht in meiner Absicht euren Wert zu schmälern, sondern euch aufzuzeigen, dass ihr stets ein Teil der Vollkommenheit seid. Und auch wenn euch eure äussere Welt nicht immer gefallen mag, so ist sie doch stets der Ausdruck eurer aller Kraft und aufgrund eures Entwicklungsstandes in sich vollkommen.

 

Im Herzen verbunden, immerdar

 

Emanuel 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Claudia (Sonntag, 10 Februar 2013 21:32)

    Danke Emanuel
    Food for thinking

  • #2

    Jörg (Dienstag, 12 Februar 2013 11:14)

    Für mich stellt sich nach dem Lesen dieses Betrags die Sinnfrage:

    Ein Weiterkommen aufgrund vom Lernen aus Fehlern (Krieg, Unfälle, Streit, Scheidung,.....) scheint ein zentraler Weg der Erkenntnis/Entwicklung der Menschheit zu sein. Nur übt die Menschheit aber schon seit einer halben Ewigkeit und es ist immer noch kein Ende absehbar (u.a. von kriegerischen Auseinandersetzungen). Dabei bringt der Mensch bei seiner Inkarnation doch immer mehr Erfahrung mit und eine Entwicklung sollte doch möglich sein, die ein kultiviertes, achtsames, friedliches Zusammenleben ermöglicht. Diese Vision haben doch die meisten Menschen seit langem, oder?

    Ist dieser Prozess ein ewiger (kriegerischer) Kreislauf, weil erkenntnisarme Seelen ewig üben dürfen?
    Das wäre mE schlicht sinnlos und eigentlich unzumutbar. Wieso lässt die geistige Welt (z.B. vertreten durch Dich Emanuel) die Menschen nicht verstärkt vom universellen Wissen profitieren, um diesen Prozess aus dieser "Endlosschlaufe" zu führen? Ich fände das angemessen aus meiner Perspektive. Was übersehe ich Emanuel?

    Liebe Grüsse und Danke für ein Feedback!
    Jörg

  • #3

    Claudia (Dienstag, 12 Februar 2013 20:55)

    Lieber Jörg
    Mir scheint, dass Emanuel hier von den Schattenthemen, der Schattenthematik spricht. So lange wir gewisse Themen in uns als nicht zur Vollkommenheit gehörend taxieren und deshalbe unter den Tisch stellen, werden sie uns im Aussen gespiegelt. So lange wir zum Beispiel Aggression nicht als Kraft in uns akzeptieren wird sie uns z.B. als Krieg im Aussen gespieglt. Im Aussen findet das statt was wir bei uns nicht haben wollen. Damit alles wieder Vollkommen also ganz ist muss es im Aussen stattfinden.
    So habe ich das verstanden...
    Herzliche Grüsse
    Claudia

  • #4

    Jörg (Mittwoch, 13 Februar 2013 08:50)

    Hoi Claudia
    Den von Dir geschilderten Aspekt verstehe ich schon. Trotzdem liegt dahinter eine unterentwickelte Ebene, die es zu entwickeln gibt. Ist sie entwickelt sind wir auf einer höheren Stufe und Kriege und andere Greueltaten sollten dann nicht mehr notwendig sein. Für diese Entwicklung denke ich wäre das Wissen der geistigen Welt für die Menschheit von grossem Nutzen. Wir könnten viel lernen und unsere Entscheide würden anders ausfallen.

    Ich habe den Eindruck, dass zumindest im Westen 99% der Menschen das wunderbare Wissen der geistigen Welt, das z.B. durch Seth oder Emanuel verbreitet wird, ignoriert oder sogar als Blödsinn bekämpft. Sogar die Kirche bekämpft dies.

    Astrologie zum Beispiel ist eine uralte Wissenschaft, sehr gut dokumentiert und sollte darum eigentlich nachvollziehbar sein. Trotzdem stosse ich in Gesprächen auf rigorose Ablehnung. Auch die Wissenschaft lehnt sie völlig als Nonsens ab. - Dies 2000 Jahre nach Christi Geburt, wo ja ein Samen gesetzt wurde in diese Richung für die Entwicklung der westliche Welt.

    Naja, ich weiss ja, dass ein Wertewandel einsetzt verbunden mit einer Veränderung der Schwingung auf der Erde und dies bestimmt Früchte tragen wird. Aber langsam denke ich, dass ich die spürbare Verbesserung wohl kaum mehr in diesem Leben erleben darf. - Also bin ich wohl zu ungeduldig.

    liebe Grüsse
    Hansjörg

  • #5

    R. Mari Muiños (Donnerstag, 14 Februar 2013 19:51)

    von Emanuel

    Mein lieber Janis

    Du übersiehst, dass der kriegerische Aspekt ein sichtbares Vorwärtskommen der Menschheit ist, auch wenn es augenscheinlich nicht zu sein mag, so ist dennoch so. Es sind nicht erkenntnisarme Seelen, die dies nach aussen tragen, sondern das Ego des Menschen, also der Teil, welcher sich aus gutem Grund hier inkarniert hat. Seelen sind nie erkenntnisarm, da sie alles Wissen konsequent speichern und auch nicht vergessen. Das Ego, als untergeordneter Teil des Menschen , ist aufgefordert die eigenen Bedürfnisse, Machtansprüche zu überprüfen. Je mehr Machtansprüche im Aussen ausgetragen werden, desto weniger Verbundenheit mit seinem hohen Selbst ist vorhanden. In diesem Fall übernimmt das Kollektiv die Aufgabe der Erziehung und auch der Schlichtung. Und diese wiederum sind im höchsten Mass mit ihrem hohen Selbst verbunden.
    Kriege wie Umweltkatastrophen dienen auch dazu die Inkarnation zu verlassen und gleichzeitig wird vor den Augen der Öffentlichkeit auf Missstände hingewiesen. Frieden findet zuerst in sich selbst statt, durch die Eigenliebe entsteht das Gefühl der Akzeptanz für die Andersartigkeit.

  • #6

    R. Mari Muiños (Freitag, 15 Februar 2013 10:37)

    Fortsetzung von Emanuel

    Hingegen allgemein gültiger Meinungen erscheint diese einfache Erkenntnis nicht der Schlüssel zur Lösung des Problems zu sein, doch die Einfachheit selbst erschwert es dem Denkprozess des Menschen eine Lösung anzunehmen, genau weil er denkt es müsse doch schwerer sein. Du siehst, das dass Grundproblem wieder in euch selbst, im Innern ist. Erschwerend kommt euer Wertesystem hinzu, welches mit "Gut" und "Böse" bereits eine Hürde oder auch eine Mauer darstellt. Diese Mauer nieder zu reissen bedeutet auch, sich einem gängigen und fest verankerten System entgegen zu setzen. Hier liegt die Annahme der Vollkommenheit, wie ich sie bereits erklärt habe.
    Darum sei in Erinnerung gerufen, dass du und ein jeder im Aussen betrachtet was im Innern gestaltet wurde.
    Deine Gedanken und Abwägungen zu diesem Thema sind im Aussen sichtbar und genau darin liegt der Schlüssel. So überprüfe mit welchen Gedanken du dazu beitragen könntest die Lage zu verbessern.

  • #7

    Claudia (Freitag, 01 März 2013 08:29)

    Habe ein schönes Lied zu diesem Thema gelernt...
    "Wachsen des Hellen
    bewirkt immer das Dunkle
    zum Sinn für Frieden"
    :-)