8. Zyklus

Seid gegrüsst

 

Miriam ist gerade sehr mit der Suche nach vermissten Tieren beschäftigt und weil die Tiere zu eurer Gemeinschaft gehören, will ich heute etwas über diese Verbindung sprechen.

Tiere, wie auch Pflanzen verfügen über ein Sensorium, welches eurem weit überlegen ist. Sie reagieren auf die kleinsten Veränderungen ihrem eigenem Wesen entsprechend. Je enger sie sich einem Menschen verbunden oder sogar verpflichtet fühlen, desto mehr sind sie von euch in gewisser Weise abhängig. Ihr tragt somit eine viel grössere Verantwortung gegenüber euren tierischen Freunden als ihr denkt oder glaubt zu wissen. Trotz allem bleibt der genetische Ausdruck unveränderlich. So ist ein Raubtier kein Fluchttier oder gar ein Nutztier, wie ihr dies gerne nennt.

Denkt ihr z.B., dass ihr mehr spazieren gehen solltet, tut es aber nicht, dann wird das Tier, welches euch am nächsten steht, dies entsprechend umsetzen. Es wird aber kein Wohlgefühl dabei haben, denn es hat nur übernommen, was es von euch telepathisch empfangen hat. Und somit auch nicht wissen, weshalb es plötzlich so viel Draussen ist. Seid also vorsichtig mit dem was ihr denkt und nicht ausführt, wenn ihr Haustiere habt.

Gründe, weshalb die Tiere ihr zu Hause verlassen sind sehr vielfältig.
Ihr denkt da meist in einem sehr begrenzten Rahmen, gerade weil ihr euch nicht bewusst seid oder nicht vorstellen könnt, dass sie bereits wissen was ihr vorhabt oder womit ihr euch gerade beschäftigt.

Nun ist es auch so, dass wenn ein Tier plötzlich verschwindet ihr meist denkt es hätte etwas mit euch zu tun. Natürlich ist dies oft und gerne so, aber es ist nicht zwingend so. Tiere suchen Wege euch mitzuteilen was sie beschäftigt oder was ihre Vorlieben sind und wenn ihr nicht zuhört, dann steht ihr plötzlich vor der Tatsache, dass euer Liebling nicht mehr nach Hause kommt. Ich kann euch aber beruhigen. Es gibt auch Tiere, die euch einfach wieder zeigen wollen, dass sie Tiere sind und keine Haushüter, geschweige denn zu eurem Zeitvertreib da sind. Je mehr sie in ihrer eigenen Natur bleiben können, desto glücklicher wird euer Liebling sein. Sie zeigen euch was es heisst bedingungslos zu lieben.

Somit achtet künftig, welches Haustier ihr euch anschafft indem ihr euch selbst fragt, weshalb ihr einen Hund, eine Katze oder ein anderes Tier bei euch haben möchtet. Informiert euch über die Natur dieses Wesens und prüft dann, ob ihr dem Tier in seinen Grundbedürfnissen gerecht werden könnt.

 

Nehmt ihr ein Tier zu euch so seid ihr verantwortlich für sein Wohl und was noch viel wichtiger ist, ihr seid auch dafür verantwortlich, dass es euch Wohl ist, denn ihr seid die Schutzmauer, die allen Stürmen trotzt.

 

Auch die Tiere haben eine Bestimmung, eine Aufgabe und lasst ihnen deswegen die Wahl zu bleiben oder weiter zu ziehen, denn was ihr wirklich liebt ist nicht euer. Freiheit ist nicht nur ein menschliches Recht, sondern ein Gefühl, welches dem natürlichen Kreislauf entstammt und somit ein Grundrecht aller Tiere darstellt. 

 

Im Herzen verbunden, immerdar

 

Emanuel

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