11. Zyklus

Seid gegrüsst

 

Vor langer Zeit begab es sich, dass Seher, Propheten und Glaubensbezeuger sich versammelten, um aus ihrer aller Mitte heraus Zeugnis über die göttliche Existenz abzulegen. Bereits damals gab es heftige Diskussionen, welcher Gott denn nun der wahre und richtige sei. Die Uneinigkeit unter den Versammelten bestätigte damals,  dass Gott sich nicht in der einen Religionen oder der von menschengemachter Norm festhalten lässt. Sie alle kamen zu der Überzeugung, dass es unmöglich ist über eine Existenz Zeugnis abzulegen, die um ein vielfaches grösser und mächtiger ist als man selbst. Eine Existenz, die nicht mit dem Auge erfassbar und trotzdem allgegenwärtig ist.

 

So erkannte man, dass wenn man Gott sehen und begegnen wollte, um Zeugnis über deren Existenz abzulegen, ein anderer Weg gefunden werden musste.

 

Gott erkannte die Notwendigkeit und schickte seine Söhne in verschiedene Länder zu verschiedenen Zeitepochen.

 

Wir erkennen die göttliche Existenz in zahlreichen Formen, wenn wir bereit sind unser Herz für die Liebe zu öffnen. Es gibt in diesem Erkennen kein richtig oder falsch, kein besser oder schlechter. Ihr erhaltet immer die göttliche Existenz, welche ihr bereit seid anzunehmen.  Gott ist Bewusstsein.  Ein Energiezentrum voller Wissen und Kraft, welches über seine eigene Mitte hinaus alles durchdringt und umgibt. In diesem Sinne seid ihr alle auch Gott und wenn ihr so wollt geschaffen nach seinem Bilde, weil ihr das Bewusstsein in euch tragt, welches euch mit ihm verbindet und mit All-dem-was- da ist. Verletzt oder tötet ihr nun eine Daseinsform, die in diesem Bündnis eingebettet ist, so verletzt oder tötet ihr gleichzeitig auch ein Teil eurer selbst, da ihr ein Bestandteil davon seid und alle Göttlichkeit alles durchdringt.

  

Gott lässt sich nicht in einer einzigen Religionsform erklären oder festmachen. Gott benötigt keine Religion, hingegen benötigt die Religion Gott, um als solche Bestand zu haben.

 

Als Gotteskinder, tragt ihr alles in euch, um als Mensch das göttliche Bewusstsein zu erkennen und genau diese Symbiose verhilft euch zu der Menschlichkeit, die euch im Leben weiterträgt und die es ermöglicht im Frieden miteinander leben zu können.

 

In diesem Sinne ein Hoch der göttlichen Menschlichkeit, möge sie Königdisziplin erlangen.

  

Im Herzen verbunden, immerdar

 

Emanuel 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0