... vom Herz zum Bauchbereich ...

Lasst uns fortfahren… vom Herz gehen wir weiter zum Bauchbereich. Hier findet sich unser Gehirn, wohl nicht die Denkzentrale, aber unser intuitives Gehirn. Zum Bauchbereich wollen wir den Magen sowie den Dünn- und Dickdarm dazu zählen. Hier zeigt sich sprichwörtlich, wie wir das Leben verdauen. Einerseits spielen die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen eine wichtige Rolle, andererseits auch wie wir die Speisen verdauen. Diese Verdauung ist wiederum davon abhängig, wie es um unser Seelenheil bestellt ist. Je nachdem ist unser Körper in der Verfassung Nahrungsmittel gut zu verwerten, die wir wohl sehr gerne mögen, obwohl sie nicht zwingend gut für uns sind. Was und in welcher Konsistenz wir die Nahrung ausscheiden gibt uns sichtbare Aufschlüsse über unser körperliches und seelisches Befinden.

Und auch die Problematik des nicht oder des erschwerten Ausscheidens zeigt uns wo wir hinschauen sollten.

 

Halte ich alles zurück, will ich nichts preisgeben aus Gründen von Scham oder Verdrängung, so wird die Ausscheidung erschwert oder gar blockiert sein, so dass ich ohne Hilfsmittel in meinem eigenen Kot ersticken würde.

 

Lasse ich mich nicht auf das Leben ein, lebe nicht mein Leben so wird die Ausscheidung wie ein Schnellzug mich verlassen. Nichts was wichtig und nährend für mich wäre hat genügend Zeit sich zu verwandeln und dem Körper all das zu geben, was er benötigt um bei Kräften zu bleiben.

 

Es ist deshalb ausserordentlich wichtig, dass ihr in eurem Leben auf die Empfindungen, die ihr von eurem Bauch erhält reagiert. Ein riesiges Netz von Nervenfasern ist im Bauchbereich zu finden. Sie schlagen als erste Alarm und geben euch Zeichen, die unmissverständlich sind. Eine wohlige Wärme des Bauches signalisiert euch einen bevorstehenden Entscheid als gut zu befinden, so wie ein unangenehmes Zusammenziehen oder gar Krämpfe euch dazu veranlassen sollte, den Entscheid nochmals zu überdenken oder einen anderen Weg einzuschlagen. Schmerzen weisen immer darauf hin, dass etwas zu Überdenken ist und gehandelt werden sollte. Ignoriert ihr diese Hinweise geflissentlich über Wochen, Monate oder Jahre, dann besteht die Möglichkeit, dass ihr genau an diesen Organen erkranken könntet.

Stellt euch vor, dass jedes Organ im Körper stets zweierlei Funktionen hat. Es unterstützt die Funktion des Körpers und nimmt als Teil eines Bündnisses auch die Arbeit eines Informationsträgers und dessen Weiterleitung wahr und genau diese beiden Komponenten wollen gelebt werden. Unterbindet bzw. ignoriert ihr nun eine Funktion eines Organs, dann wird es mit der Zeit aufhören diesen Teil seiner Funktion auszuführen. Ein solches Organ wird in seinen bisherigen Veränderungen unterworfen sein und dies führt unweigerlich zu dem was ihr Krankheit nennt.

 

Je nachdem welche Präposition ihr für euch annektiert habt wird es entsprechend diese Organe treffen.

 

Probleme mit der Verarbeitung und Verdauung der Nahrungsmittel haben stets mit inneren Ängsten zu tun. Ich spreche hier von inneren, weil sie nicht nach Aussen getragen werden über sie wird entweder nicht gesprochen oder die Verantwortung des Problems wird  nicht übernommen, sondern weitergereicht. Und was noch wichtiger ist, es wird nichts verändert, so dass das Problem weiter bestehen kann, bis es sich als sichtbare Krankheit im Körper manifestiert.

 

Gehört ihr zu dieser Gruppe von Menschen, wo die Präposition in diesen Organen zu finden ist, dann seid ihr aufgefordert wieder eine Verbindung zu eurem Bauch, zu eurem Bauchgefühl zu schaffen und mit kleinen Schritten wieder zu lernen, dass ihr euch auf euch selbst verlassen könnt. Eure Intuition entspringt eurer Seele. Ihr seid Seele in einem Körper und ihr tragt die Verantwortung für dieses Gefährt während dieses Lebens damit eure Seele Erfüllung finden kann.

 

Im Herzen verbunden, immerdar

 

 

Emanuel 

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